Immer mehr Beschäftigte fehlen aufgrund psychischer Erkrankungen. 17 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage sind darauf zurückzuführen. Doppelt so viele wie noch im Jahr 2000. „Das liegt nicht zuletzt am digitalen Wandel, der die Belastung der Beschäftigten erhöht“, sagt Dr. Amelie Wiedemann von DearEmployee. Die vor fünf Jahren eingeführte Pflicht, psychische Belastungen mit in die Gefährdungsbeurteilung aufzunehmen, „sollte daher nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance gesehen werden. Risiken können minimiert, Krankheiten rechtzeitig verhindert werden.“ Mit relativ wenig Aufwand könne viel für das betriebliche Wohl erreicht werden. Dazu müssten die Unternehmen allerdings die Belastung der Beschäftigten besser einschätzen können. Und das ist trotz der gesetzlichen Verpflichtung zur Aufnahme von psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung (§3ff Arbeitsschutzgesetz) noch lange nicht überall der Fall.

DearEmployee erforscht daher zusammen mit Dr. Julia Schorlemmer (Charité-Universitätsmedizin Berlin) und Dr. Karin Müller (DEKRA Automobil GmbH) den Stand der Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung. Auch, um daraus abzuleiten, wie Unternehmen am besten unterstützt werden können.

An der Studie können alle teilnehmen, die für die psychische Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen verantwortlich sind. Die Befragung läuft bis zum 15. Oktober 2019. Das Beantworten nimmt 5-10 Minuten in Anspruch.

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