Nicht immer ist es möglich oder sinnvoll, mit Gerüsten, Netzen oder anderen technischen Vorrichtungen Beschäftigte auf einem hoch gelegenen Arbeitsplatz gegen Abstürze zu sichern – die Gefährdungsbeurteilung gibt darüber Aufschluss. Trifft dies zu, kommen Persönliche Absturzschutzsysteme zum Einsatz.

Die Absturzschutzsysteme dürfen aus Gründen der Funktionssicherheit nicht wahllos miteinander kombiniert werden. Es dürfen außerdem nur solche Produkte eingesetzt werden, die den europäischen Bestimmungen entsprechen und von einer zugelassenen Stelle geprüft und zertifiziert sind sowie eine EG-Baumusterprüfbescheinigung nachweisen. Ob dies zutrifft, geht aus der CE-Kennzeichnung am Produkt, der Gebrauchsanleitung sowie aus der beigefügten „Konformitätserklärung“ hervor.

Für den Einsatz von Persönlichen Absturzschutzsystemen muss immer eine Betriebsanweisung erstellt werden. Anhand dieser erfolgt dann die Unterweisung (und Übung) der Beschäftigten.

Anschlagpunkte

In jedem Fall müssen geeignete Anschlageinrichtungen vorhanden sein, die eine sichere Befestigung der Absturzschutzsysteme ermöglichen. Ortsfeste Anschlagpunkte sind etwa Ösen, Dachstützen oder Spannseile. Gurtbänder, Greiffix oder Dreibaum gelten als ortsveränderliche Anschlagpunkte. In keinem Fall geeignet sind Möbelstücke, Installationsrohre oder Fensterrahmen!

Vorschriften und Regeln (Auswahl)

Normen


Weitere Informationen

www.absturzpraevention-online.de

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