Angenommen, Sie arbeiten seit 25 Jahren an einem Büroarbeitsplatz. Insgesamt haben Sie dann rund 45.000 Stunden an Ihrem Arbeitsplatz verbracht, davon über den Daumen gepeilt 40.000 Stunden auf Ihrem Bürostuhl. Wenn der unergonomisch war oder immer noch ist und Sie zusätzlich während der Arbeit wenig Bewegung hatten, müssen Sie sich nicht wundern, warum der Rücken schmerzt.

Dynamisches Sitzen ist wichtig

Der beste Bürostuhl allein hilft auch nicht wirklich weiter, wenn Sie sich nicht bewegen. Der Mensch ist nicht zum  Sitzen gemacht. Öfter aufstehen, zum Fenster gehen, vielleicht ein paar Dehnübungen machen ist zusammen mit  einem ergonomischen Bürostuhl die beste Vorbeugung gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen.

Besonders wichtig bei einem Bürostuhl ist, dass er „dynamisches Sitzen“ unterstützt. Das bedeutet nichts anderes, als dass man seine Sitzposition und -haltung möglichst oft wechselt und der Stuhl die Bewegung mitmacht und unterstützt. Jede neue Sitzposition ist eine Bewegung und tut dem  Rücken gut.

Mindestens genauso wichtig ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der das zeitweise Arbeiten im Stehen ermöglicht. Stehen ist eine natürliche Haltung und hat eine bessere Durchblutung zur Folge. Sie entlastet zudem den Rücken und fördert eine tiefere Atmung.

Rechtsquellen und Informationen

DIN EN 527 „Büromöbel – Büro-Arbeitstische“

DIN EN 1023 „Büromöbel – Raumgliederungselemente“

DIN EN 1335 „Büromöbel – Büro-Arbeitsstuhl“

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