Liebe Leserinnen und Leser,

Die Titelgeschichte der ersten Ausgabe im Jahr 2019 führt uns in einen Schlachthof im württembergischen Crailsheim. Die industrialisierte Tötung ist mittlerweile nicht wenigen ein Dorn im Auge, am besten sollte das ganze Prozedere abgeschafft werden und wir alle zu Vegetariern umschulen. In den gesellschaftlichen Diskurs über Moral und Unmoral der Fleischerzeugung einzusteigen, ist nicht Aufgabe von PRÄVENTION AKTUELL, dafür gibt es andere Publikationen. Ob jemand Fleisch isst oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Die, die das weiterhin mit gutem Gewissen tun wollen, sollten sich aber dennoch darüber im Klaren sein, dass es im Kern eine Industrie wie jede andere ist, die nur mit strikter Effizienz und hohem Ausstoß rentabel arbeitet. Und nirgendwo sonst ist der Weg vom Leben zum Tod so kurz. Vom lebendigen Tier zum Produkt am Fließband liegen nur wenige Meter.

Das, worum wir uns von PRÄVENTION AKTUELL kümmern, nämlich das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hat uns durchaus überzeugt. Beides spielt beim vom uns besuchten Betrieb eine zentrale Rolle und ist tief in die Betriebsabläufe verankert. Mehr dazu ab Seite acht.

Der Altersdurchschnitt der Beschäftigten steigt immer schneller. Rund ein Drittel ist mittlerweile über 50 Jahre alt. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Ältere Menschen brauchen ein geeignetes Umfeld, um ihre Stärken zur Geltung zu bringen. Wie das gelingen kann erfahren Sie im Beitrag „Alte Eisen immer wichtiger“ ab Seite 20.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Franz Roiderer, Redaktion PRÄVENTION AKTUELL

Und hier gewähren wir Ihnen eine kurzen Blick ins aktuelle Heft.

 

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