Hygienestandards in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz

In Anlehnung an das Motto des Welttages des Händewaschens „Uniting for Universal Hand Hygiene“ hat SC Johnson Professional® die Meinungen zu den wichtigsten Hygienefragen am Arbeitsplatz und an öffentlichen Orten untersucht. Hierzu beauftragte das Unternehmen das Meinungsforschungsinstitut YouGov mit einer repräsentativen Umfrage. Insgesamt 5.357 Erwachsene aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich nahmen an der Umfrage teil. Für jedes Land wurden die Zahlen gleich gewichtet, um einen „Durchschnittswert“ zu erhalten. Die Umfrage wurde online durchgeführt.

Hygiene in öffentlichen Räumen – werden die Erwartungen erfüllt?

48 Prozent der Befragten zeigten sich besorgt darüber, dass die Hygienestandards in öffentlichen Gebäuden und an Arbeitsplätzen nicht so gut sind, wie sie sein sollten. Nur 12 Prozent gaben an, dass sie überhaupt nicht besorgt sind. Aufgeschlüsselt nach Ländern äußerten sich 42 Prozent der Befragten in Deutschland besorgt. In Frankreich waren es 51 Prozent und in Großbritannien 52 Prozent.
Zudem gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie es auch heute noch vorziehen würden, wenn an den Eingängen öffentlicher Gebäude und an Arbeitsplätzen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung stünden. Im Durchschnitt würden 56 Prozent aller Befragten dies bevorzugen, wobei 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland, 58 Prozent in Großbritannien und 63 Prozent in Frankreich diesen Wunsch äußerten.

Neben Masken und sozialer Distanzierung war das Bereitstellen von Handdesinfektionsmitteln eine der sichtbarsten Veränderungen während der Pandemie. Sie waren an wichtigen Stellen in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden. Aus den Ergebnissen geht klar hervor, dass viele Menschen auch nach der Pandemie noch gerne Handdesinfektionsmittel in öffentlichen Räumen sehen würden. Diese Ergebnisse machen deutlich, dass Facility- und Gebäudemanager Maßnahmen ergreifen müssen, damit die Menschen mehr Vertrauen haben, dass die Hygienestandards ihren Erwartungen entsprechen.

Meet and Greet: Fast jeder Zweite hat sein Verhalten geändert

Die Umfrage zeigt, dass die Pandemie das Verhalten der Menschen bei der Begrüßung verändert hat. Insgesamt ist es für 45 Prozent der Erwachsenen unwahrscheinlicher geworden, dass sie jemanden mit Handschlag, Umarmung oder Kuss begrüßen (Großbritannien 44 Prozent, Frankreich 47 Prozent, Deutschland 46 Prozent).

Auch das Alter der Befragten hat einen Einfluss auf ihre Auffassung von Hygiene. 39 Prozent der jüngeren Altersgruppe (18 bis 24 Jahre) äußerten sich besorgt darüber, dass die Hygienestandards in öffentlichen Gebäuden und an Arbeitsplätzen nicht so gut sind, wie sie sein sollten. Mit zunehmendem Alter stieg diese Wahrnehmung auf 54 Prozent bei den über 55-Jährigen. Darüber hinaus bevorzugen ältere Altersgruppen eher die Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln am Eingang von Gebäuden und Arbeitsplätzen (63 Prozent gegenüber 45 Prozent der 18- bis 24-Jährigen). Zudem begrüßen sie sich nun seltener mit einer Umarmung, einem Kuss oder einem Händedruck (52 Prozent gegenüber 36 Prozent der 18- bis 24-Jährigen).

Weiterer Informationen finden Sie unter www.scjp.com/de-de.

Ein Artikel von
Redaktion Prävention aktuell

7. November 2022

Kategorie

Wissen