Betreiber von Chemie-Anlagen müssen laut Störfall-Verordnung (12. BImSchV) alle fünf Jahre ihre verarbeitenden Prozesse identifizieren und gegebenenfalls neue Schutzmaßnahmen ergreifen. Das erfordert von den Unternehmen umfassende und zeitaufwändige Analysen, in denen sie alle denkbaren Abweichungen von den regulären Prozessen erarbeiten.

Eine Herkulesarbeit, denn selbst mit Standardverfahren wie dem PAAG können auch nach wiederholter Anwendung noch Gefahrenpotenziale übersehen werden. Auch Fluktuation in der Belegschaft und ein damit einhergehender Know-how-Verlust können langfristige Analysen behindern und kurzfristig umsetzbare Aktionskonzepte erforderlich machen. Daher hat das Unternehmen Verfahrens- und Umwelttechnik Kirchner nun eine neue Analysemethode entwickelt: den Process Safety Quick Check (PSQC). Mit dieser Verfahrenstechnik lässt sich auf Grundlage von Worst-Case-Szenarien innerhalb kürzester Zeit ein Überblick über die wesentlichen Risiken in einer Anlage gewinnen. Ein Moderator, der den PSQC im Unternehmen begleitet, kann das betriebsinterne Wissen hinterfragen und frühere Analysefehler korrigieren. So eignet sich das Verfahren nicht nur bei Erstuntersuchungen, sondern auch für wiederholte Analysen, um unbekannte Risiken aufzudecken.

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