Alkoholkonsum im Arbeitsumfeld ist seit vielen Jahren als Problem bekannt. Und dennoch schätzt man, dass bei etwa der Hälfte aller Arbeitsunfälle Alkohol im Spiel war. Noch schwieriger abzuschätzen ist der Einfluss von Medikamenten und illegalen Drogen. Doch eines ist ganz klar: Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht zur Verhinderung von Unfällen.

Studien zufolge „dopen“ sich fast 10 Prozent der Deutschen, das heißt sie nehmen Medikamente ohne medizinische Notwendigkeit ein, um leistungsfähiger zu sein oder besser mit Stress fertig zu werden. Zudem konsumieren geschätzt 7 Prozent der Deutschen im erwerbsfähigen Alter illegale Drogen – quer durch alle Bildungsschichten. Egal ob die illegale Droge Haschisch, die legale Droge Alkohol oder ein leistungssteigerndes Medikament – die Beeinflussung von Wahrnehmung und Verhalten kann zu Unfällen am Arbeitsplatz führen. Unabhängig davon, ob die Folgen eines solchen Unfalls nur wirtschaftlicher oder sogar gesundheitlicher Natur sind, eines sind sie jedenfalls nicht: versichert.

Die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sind eindeutig: „Versicherte dürfen sich durch den Konsum von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Mitteln nicht in einen Zustand versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gefährden können.“ (DGUV Vorschrift 1 §15 (2)) Und: „Der Unternehmer darf Versicherte, die erkennbar nicht in der Lage sind, eine Arbeit ohne Gefahr für sich oder andere auszuführen, mit dieser Arbeit nicht beschäftigen.“ (DGUV Vorschrift 1 §7(2)) Was heißt das in der Praxis? Sicherheitsbeauftragte und Vorgesetzte dürfen keinesfalls die Augen vor Drogenkonsum verschließen. Sie tragen Verantwortung dafür, dass Mitarbeiter weder  sich selbst noch andere gefährden.

Wie erkennen?

Alkoholkonsum ist unserer Gesellschaft allgegenwärtig und vergleichsweise leicht zu erkennen. Wie aber nimmt man wahr, dass jemand illegale Drogen genommen hat? Auch wenn es Hinweise gibt, will sich keiner der Gefahr falscher Verdächtigungen aussetzen. Hier ist ein objektiver Nachweis hilfreich. Mit einer entsprechenden Betriebsvereinbarung und der Einwilligung der Mitarbeiter kann ein Arbeitgeber Drogentests vornehmen. Häufig kommen hier Urintests zum Einsatz. Nur, wer will schon Urintests durchführen? Probengewinnung und -handhabung sind zeitintensiv, werden auf beiden Seiten als unangenehm und als Eingriff in die Privatsphäre der Mitarbeiter empfunden. Die Testverfahren selbst dauern mehrere Minuten und es gibt noch einen weiteren  Knackpunkt: Mit dem Drogentest soll ein Drogeneinfluss während der Arbeitszeit nachgewiesen werden. Ein Urintest reagiert aber auch auf den Joint vom letzten Wochenende.

Die Alternative Speicheltest

Die Alternative sind Speichelschnelltests, wie sie auch bei der Polizei verwendet werden. Sie eigenen sich hervorragend für betriebliche Sicherheitsmaßnahmen, wie ein Logistikunternehmen bestätigt, das bereits seit zehn Jahren Drogentests durchführt und seit 2015 auf Speicheltest umgestellt hat. Dabei wird vor Schichtbeginn per Losverfahren ein Team, das in einem gefahrgeneigten Bereich tätig ist, bestimmt. Die Drogenkontrollen werden durchgeführt, bevor die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz gehen. Der Speicheltest DrugWipe von Securetec ermöglicht ein effizientes Testen. So werden 35 Mitarbeiter in ungefähr 40 Minuten mit dem manipulationssicheren Verfahren überprüft.

Hygienisch, einfach, sicher

Die Anwendung des hygienischen Einmaltests ist sehr einfach. Die optische Auswertung ist intuitiv: ist Droge im Speichel nachweisbar, erscheint eine rote Testlinie. Dies ist bei stark positiven Proben bereits nach drei Minuten der Fall, sonst spätestens nach 8 Minuten.

Der Speicheltest ist hochsensibel und sehr genau. Zum Beispiel erkennt DrugWipe beim Nachweis von Haschisch-Konsum Konzentrationen von 5 ng/ml THC – vergleichbar mit einem Teelöffel Zucker gelöst in einem olympischen Schwimmbecken. Polizeikräfte in aller Welt setzen den Test bei Verkehrskontrollen ein. Der Speicheltest reagiert  nur bei aktuellem Konsum – Abbauprodukte eines vergangenen Konsums fließen nicht in das Testergebnis ein. Anwender wie das genannte Logistikunternehmen berichten, dass die Speicheltests von den Mitarbeiten auch deshalb so gut akzeptiert werden, weil sie schnell und mit keinerlei Unannehmlichkeiten verbunden sind.

Beratung möglich

Sicherheitsbeauftragte, die zuverlässig ihre Fürsorgepflicht auch in Hinsicht auf die Unfallgefahr durch Drogenkonsum erfüllen wollen, können sich direkt bei Securetec Detektions-Systeme AG informieren. Der führende Hersteller in diesem Bereich klärt über Testmöglichkeiten und deren Integration in den Betriebsalltag auf. Securetec bietet darüber hinaus Schulungen zur Erkennung von Alkohol- und Drogenkonsum und zur Erarbeitung individueller Präventionsprogramme.

Weitere Informationen: www.securetec.net

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