Mit Schall gegen Sprache

Großraumbüros sind unter akustischen Gesichtspunkten oft eine Herausforderung. Trotz lärmmindernder Maßnahmen wie Schall-absorbern, Akustikdecken oder schalldäm-menden Trennwänden kann die Konzentration leiden. Das liegt vor allem an der menschlichen Sprache. Man hört selbst weiter entfernte Kol-legen telefonieren oder sich unterhalten und nimmt unwillkürlich Worte oder Satzteile wahr. Das Gehirn versucht, das Gehörte zu verste-hen, und schon ist man abgelenkt. Die Wissen-schaft nennt das Phänomen „irrelevant speech effect“, selbst bei einer Fremdsprache, die man nicht spricht, zeigt sich derselbe Effekt. Das kann auf Dauer zu Konzentrationsstörungen führen, das Wohlbefinden erheblich beeinträch-tigen und die Produktivität mindern.


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