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Der Anspruch wird immer grüner
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Zertifiziert nachhaltig: 250 Produkte von Blåkläder tragen das Label „Oeko-Tex Made in Green“. Foto: Blåkläder
Immer mehr Unternehmen achten bei Arbeitskleidung auf ökologische und soziale Standards. Der Workwear-Hersteller Blåkläder treibt diesen Wandel aktiv voran und lässt einen wachsenden Teil seines Sortiments nach anspruchsvollen Kriterien zertifizieren.
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Produkte zu wählen, die nicht nur funktional und langlebig sind, sondern auch unter fairen und umweltverträglichen Bedingungen hergestellt werden. Der schwedische Hersteller Blåkläder begegnet diesem Anspruch mit einer klaren Strategie: Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
250 Produkte sind schon „Made in Green“
Aktuell tragen bereits über 250 Produkte des Unternehmens das Label „Oeko-Tex Made in Green“. Dieses bestätigt, dass die Kleidungsstücke sowohl auf Schadstoffe geprüft als auch unter sozial und ökologisch verantwortlichen Bedingungen gefertigt wurden. Die Zertifizierung erfolgt durch unabhängige Stellen und umfasst die gesamte Produktionskette – von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt.
Ein zentraler Vorteil des Labels liegt in der Rückverfolgbarkeit: Jedes zertifizierte Produkt lässt sich eindeutig seiner Herstellung zuordnen. Für die Unternehmen bedeutet das zusätzliche Sicherheit bei der Auswahl ihrer Lieferanten und stellt somit eine Hilfe bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele dar.
Für Blåkläder ist die Glaubwürdigkeit solcher Nachweise zentral. „Nachhaltigkeitslabels müssen vertrauenswürdig sein – sonst laufen sie Gefahr, zu Greenwashing zu werden“, betont CEO Anders Carlsson. „Strenge Standards erleichtern es den Kunden, fundierte Entscheidungen zu treffen, und tragen dazu bei, den ökologischen und sozialen Wandel in der Textilindustrie zu beschleunigen.“
98 Prozent aus eigener Herstellung
Blåkläder profitiert dabei von seiner besonderen Produktionsstruktur. Ein Großteil der Fertigung erfolgt in firmeneigenen Betrieben, wodurch das Unternehmen direkten Einfluss auf Arbeitsbedingungen und Umweltstandards nehmen kann. Bereits heute stammen rund 98 Prozent der Produkte aus eigener Herstellung. Viele dieser Produktionsstätten sind zudem nach dem LEED-Standard zertifiziert, der unter anderem Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Arbeitsumfeld bewertet.
Die Zertifizierung nach Oeko-Tex ist für Blåkläder kein kurzfristiger Trend, sondern Teil einer langfristigen Entwicklung: „Wir sind stolz darauf, dass so viele unserer Kleidungsstücke die anspruchsvollen Anforderungen von ‚Made In Green‘ erfüllen. Wir werden jedoch erst zufrieden sein, wenn unser gesamtes Sortiment diese Anforderungen erfüllt“, so Carlsson.
Der schwedische Workwear-Hersteller Blåkläder zeigt damit, wie sich Qualität, Langlebigkeit und verantwortungsvolle Produktion miteinander verbinden lassen – ein Ansatz, der in der Arbeitswelt von morgen weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.